Familie

Andrea

Andrea Mörike

Lebenspartnerin: Judith Rauch, Wissenschaftsjournalistin
Tochter: Dott. Andrea Mörike, Mitglied Amnesty International
Bruder: Dr. Martin Mörike, Marketing Club München eV
Schwester: Dr. Doris Mörike,
Vater: Prof. Dr. Klaus-D. Mörike, Anatom in Tübingen, verstorben
Mutter: Margarete Mörike, geb. Hassler, Bibliothekarin, verstorben

Ein weiteres Mitglieder der Familie ist der Dichter: Eduard Mörike. Selbstverständlich existieren viele Links zum Leben und zu den Werken des Dichters Eduard Mörike sowie Links zu wissenschaftlichen Abhandlungen über den schwäbischen Dichter-Pfarrer Eduard Mörike.

Der Familienname Mörike ist nicht (mehr) sehr häufig. Eine relativ umfassende Darstellung gibt der 1975 erschienene 170. Band des Deutschen Geschlechterbuchs – Verlag A. Starke / Limburg a.d. Lahn. Der Stammbaum der Familie Mörike ist im Internet unter MyHeritage-FamilieMorike. Eine weitere Zusammenstellung (angeblich) aller Telefonbucheinträge weltweit und aller Einwohnermeldeämter aus dem Jahr 1980 liegt ebenfalls vor und zeigt rund 200 Einträge mit dem Namen Mörike. Wie diese zusammengehören, geht daraus allerdings nicht hervor.

Eduard

Eduard Mörike

Geschichte der Familie

Die Familie Mörike, in welche der schwäbische Dichter-Pfarrer Eduard Mörike (1804 bis 1875) gehört, lässt sich urkundlich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen, also in die Zeit lange vor dem 30-jährigen Krieg. In der Gegend um Magdeburg lebte von etwa 1560 der Landwirt Andreas Mörike, der nach Havelberg übersiedelte und nach 1610 gestorben ist. Er gilt in der Familie Mörike als deren Stammvater. Ob nämlich jener Hans Mörike aus Sangershausen (ca. 1520 bis ca. 1580) sein Vater war und dessen Vater Hans Mörike (geboren etwa 1480, in Sangershausen 1513 erwähnt worden und nach 1513 gestorben) der Großvater des Mörike-Stammvaters Andreas Mörike war, lässt sich allenfalls vermuten, aber nicht mehr urkundlich sicher nachvollziehen. Ganz sicher aber ist erstens, dass in der Gegend von Sangershausen heute noch etliche Bürger namens Mörike/Möricke/Moericke leben. Und zweites ist ebenfalls ganz sicher, dass der Urenkel des Mörike-Stammvaters Andreas Mörike aus Havelberg, nämlich der Apotheker Bartholomäus Mörike seit 1707 Hof- und Stadtapotheker in Neuenstadt (Kreis Heilbronn) gewesen ist. Damals kam also die anhaltinische Familie Mörike ins schwäbische Württemberg. Der Dichter Eduard Mörike lebte somit in der 7. Generation nach dem Stammvater Andreas Mörike, also demnach in der 4. Generation der schwäbischen Familie Mörike in Württemberg.

Klaus D. Mörike, 3. Generation nach dem Dichter, hat in den Jahren zwischen 1958 und 1974 mehrere Mörike-Familientage in Württemberg organisiert und durchgeführt, um die Zusammengehörigkeit der Mörike’s zu pflegen und die Genealogie zu aktualisieren. Einer seiner Söhne, Dr. Martin Mörike, führt die Genealogie fort und hat im Herbst 2004, also im Jahre der 200.sten Wiederkehr des Geburtstages von Eduard Mörike wieder einmal einen Mörike-Familientag durchgeführt.